1. Die Kraftstoffsorten an deutschen Tankstellen
Wer an einer deutschen Tankstelle steht, sieht sich einer Reihe von Zapfsäulen gegenüber, die verschiedene Kraftstoffe anbieten. Doch was steckt hinter den Bezeichnungen Super E5, Super E10, Super Plus und Diesel? Und warum gibt es überhaupt unterschiedliche Sorten? In diesem Abschnitt klären wir die Grundlagen, damit du beim nächsten Tankvorgang genau weißt, was du in den Tank füllst.
Super E5 (ROZ 95)
Super E5 ist der Klassiker unter den Ottokraftstoffen. Die Bezeichnung „E5" bedeutet, dass dem Benzin bis zu 5 % Bioethanol beigemischt werden. Die Zahl 95 steht für die Research-Oktanzahl (ROZ) – ein Maß für die Klopffestigkeit des Kraftstoffs. Je höher die Oktanzahl, desto widerstandsfähiger ist der Kraftstoff gegen unkontrollierte Selbstzündung im Motor. Für die meisten Ottomotoren ist ROZ 95 völlig ausreichend.
Super E10 (ROZ 95)
Super E10 hat die gleiche Oktanzahl von 95 wie Super E5, enthält aber bis zu 10 % Bioethanol. E10 wurde in Deutschland im Jahr 2011 flächendeckend eingeführt und ist seitdem an nahezu jeder Tankstelle verfügbar. Der höhere Bioethanol-Anteil ist Teil der europäischen Strategie zur Reduzierung von fossilen Kraftstoffen im Verkehrssektor.
Super Plus (ROZ 98)
Super Plus bietet mit einer Oktanzahl von 98 ROZ eine höhere Klopffestigkeit. Dieser Kraftstoff wird vor allem für leistungsstarke Motoren empfohlen, die eine höhere Verdichtung nutzen. In der Praxis benötigen jedoch die wenigsten Fahrzeuge tatsächlich Super Plus – die meisten modernen Motoren sind für ROZ 95 ausgelegt und profitieren nicht nennenswert von der höheren Oktanzahl.
Diesel
Dieselkraftstoff unterscheidet sich grundlegend von Benzin. Er wird in Selbstzündungsmotoren eingesetzt, bei denen der Kraftstoff durch hohen Druck und die damit verbundene Temperatur gezündet wird – eine Zündkerze ist nicht nötig. Diesel hat eine höhere Energiedichte als Benzin, was bedeutet, dass pro Liter mehr Energie freigesetzt wird. Deshalb verbrauchen Dieselfahrzeuge in der Regel weniger Liter pro 100 Kilometer als vergleichbare Benziner.
Was ist Bioethanol und warum wird es beigemischt?
Bioethanol ist ein Alkohol, der aus pflanzlichen Rohstoffen wie Getreide, Zuckerrüben oder Mais hergestellt wird. Die Europäische Union schreibt im Rahmen der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) vor, dass ein bestimmter Anteil der im Verkehr eingesetzten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen muss. Die Beimischung von Bioethanol zu Benzin ist eine der Maßnahmen, um diese Vorgabe zu erfüllen. Bioethanol verbrennt sauberer als reines Benzin und kann die CO₂-Bilanz verbessern, da die Pflanzen während ihres Wachstums CO₂ aus der Atmosphäre aufnehmen.
2. E5 vs. E10: Der Preisunterschied und was dahintersteckt
Einer der auffälligsten Unterschiede zwischen E5 und E10 ist der Preis an der Zapfsäule. E10 ist in der Regel 5 bis 7 Cent pro Liter günstiger als E5. Doch woher kommt dieser Preisunterschied, und lohnt sich der Umstieg tatsächlich? Schauen wir uns die Fakten genauer an.
Warum ist E10 günstiger?
Der Hauptgrund für den niedrigeren Preis von E10 liegt in der Zusammensetzung. Bioethanol ist in der Herstellung günstiger als die entsprechende Menge an fossilem Benzin. Da E10 doppelt so viel Bioethanol enthält wie E5 (10 % statt 5 %), sinken die Produktionskosten pro Liter. Zudem profitieren Mineralölunternehmen von der Beimischung, da sie damit ihre Verpflichtungen zur Treibhausgasminderung gemäß dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) erfüllen und so mögliche Strafzahlungen vermeiden.
Hat E10 weniger Energie?
Ja, das stimmt – allerdings ist der Unterschied gering. Bioethanol hat einen niedrigeren Energiegehalt als Benzin. Konkret enthält E10 etwa 1 bis 2 % weniger Energie pro Liter als E5. In der Praxis bedeutet das einen minimal höheren Verbrauch: Wer mit E5 beispielsweise 7,0 Liter pro 100 Kilometer verbraucht, benötigt mit E10 etwa 7,1 bis 7,14 Liter. Dieser Mehrverbrauch ist so gering, dass er im Alltag kaum spürbar ist und im Portemonnaie durch den günstigeren Literpreis mehr als ausgeglichen wird.
Rechenbeispiel: Wie viel sparst du mit E10?
Nehmen wir ein konkretes Beispiel, um die Ersparnis zu verdeutlichen:
- Jahresfahrleistung: 15.000 km
- Verbrauch mit E5: 7,0 L/100 km
- Verbrauch mit E10: 7,1 L/100 km (ca. 1,4 % Mehrverbrauch)
- E5-Preis: 1,72 EUR/L
- E10-Preis: 1,66 EUR/L (6 Cent günstiger)
Kosten mit E5: 15.000 km ÷ 100 × 7,0 L × 1,72 EUR = 1.806,00 EUR
Kosten mit E10: 15.000 km ÷ 100 × 7,1 L × 1,66 EUR = 1.767,86 EUR
Die jährliche Ersparnis beträgt in diesem Beispiel rund 38 EUR. Bei höheren Fahrleistungen oder größeren Preisdifferenzen kann die Ersparnis auf 80 bis 100 EUR pro Jahr ansteigen. Besonders Vielfahrer mit 20.000 km oder mehr profitieren deutlich.
Die aktuelle Preisentwicklung verfolgen
Die Preisdifferenz zwischen E5 und E10 schwankt je nach Marktlage und Region. Mit unserem Preis-Vergleichs-Tool kannst du die historische Preisentwicklung beider Kraftstoffsorten direkt vergleichen und den optimalen Tankzeitpunkt ermitteln.
3. Fahrzeugkompatibilität: Verträgt mein Auto E10?
Eine der häufigsten Fragen rund um E10 lautet: „Kann ich E10 in mein Auto tanken?" Die gute Nachricht: Die allermeisten Fahrzeuge vertragen E10 problemlos. Dennoch gibt es Ausnahmen, die du kennen solltest, bevor du an der Zapfsäule zur günstigeren Variante greifst.
Welche Fahrzeuge sind kompatibel?
Nahezu alle Benzinfahrzeuge ab Baujahr 2000 sind für den Betrieb mit E10 freigegeben. Die meisten Hersteller haben ihre Motoren und insbesondere die kraftstoffführenden Bauteile – wie Dichtungen, Schläuche und Kraftstoffpumpen – so konstruiert, dass sie den höheren Ethanol-Anteil vertragen. Auch viele ältere Fahrzeuge sind E10-verträglich, allerdings ist hier eine Prüfung empfehlenswert.
Die DAT-Kompatibilitätsliste
Um herauszufinden, ob dein Fahrzeug E10 verträgt, kannst du die offizielle Kompatibilitätsliste der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) konsultieren. Diese wird in Zusammenarbeit mit den Fahrzeugherstellern gepflegt und listet alle freigegebenen Modelle und Baujahre auf. Alternativ findest du die Information in der Bedienungsanleitung deines Fahrzeugs oder direkt beim Hersteller.
Welche Fahrzeuge sind nicht kompatibel?
Es gibt einige Fahrzeuggruppen, bei denen Vorsicht geboten ist:
- Oldtimer und Youngtimer: Fahrzeuge, die vor den 1990er-Jahren gebaut wurden, verwenden häufig Dichtungsmaterialien, die durch den höheren Ethanol-Anteil angegriffen werden können.
- Bestimmte Motorradmodelle: Einige ältere Motorräder sind nicht für E10 ausgelegt. Hier lohnt sich ein Blick in die Herstellerangaben.
- Einzelne Modelle bestimmter Hersteller: Vereinzelt gibt es auch neuere Fahrzeuge, bei denen der Hersteller von E10 abrät. Das betrifft jedoch nur sehr wenige Modelle.
- Gartengeräte und Boote: Rasenmäher, Motorsägen und Außenbordmotoren sind häufig nicht für E10 geeignet.
Was passiert, wenn man E10 in ein nicht kompatibles Fahrzeug tankt?
Ethanol ist ein Lösungsmittel und kann bei nicht freigegebenen Fahrzeugen langfristig Gummidichtungen, Kunststoffteile und Metallkomponenten im Kraftstoffsystem angreifen. Die Folgen reichen von undichten Leitungen über verstopfte Kraftstofffilter bis hin zu Schäden an der Einspritzanlage. Eine einmalige Betankung mit E10 ist in der Regel unkritisch, aber der dauerhafte Einsatz kann zu teuren Reparaturen führen.
E10-Kennzeichnung an der Zapfsäule
Seit 2019 sind europaweit einheitliche Kraftstoff-Kennzeichnungen vorgeschrieben. E10 erkennst du am kreisförmigen Symbol mit der Aufschrift „E10" auf einem schwarzen Hintergrund. Dieses Symbol findest du sowohl an der Zapfsäule als auch am Tankdeckel kompatibler Fahrzeuge. Im Zweifel gilt: Lieber E5 tanken – damit bist du auf der sicheren Seite.
4. Diesel: Vor- und Nachteile
Diesel galt lange als der Kraftstoff für Sparfüchse und Vielfahrer. Doch die Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren verändert. Zwischen Steuervergünstigungen, Umweltzonen und der wachsenden Konkurrenz durch Elektrofahrzeuge lohnt sich ein differenzierter Blick auf die Vor- und Nachteile des Dieselantriebs.
Die steuerliche Sonderstellung des Diesels
Historisch profitierte Diesel von einer niedrigeren Energiesteuer (ehemals Mineralölsteuer). Während auf einen Liter Benzin 65,45 Cent Energiesteuer erhoben werden, sind es bei Diesel nur 47,04 Cent – eine Differenz von über 18 Cent pro Liter. Dieser Steuervorteil wurde ursprünglich eingeführt, um den Güterverkehr und die Landwirtschaft zu entlasten, kommt aber auch privaten Diesel-Fahrern zugute.
Dem steht jedoch eine höhere Kfz-Steuer gegenüber: Dieselfahrzeuge werden stärker besteuert als vergleichbare Benziner. Die Kfz-Steuer berechnet sich aus Hubraum und CO₂-Ausstoß, wobei der Sockelbetrag pro 100 cm³ Hubraum für Diesel bei 9,50 EUR liegt – gegenüber 2,00 EUR bei Benzinern. Hinzu kommt seit 2021 die CO₂-Abgabe, die den Preisvorteil des Diesels an der Zapfsäule weiter schmälert, da Diesel pro Liter mehr CO₂ ausstößt als Benzin.
Wann lohnt sich ein Diesel?
Die Frage, ob sich ein Dieselfahrzeug finanziell lohnt, hängt stark von der jährlichen Fahrleistung ab. Als Faustregel gilt: Ein Diesel rechnet sich ab etwa 15.000 bis 20.000 Kilometern pro Jahr. Darunter wird der Steuervorteil beim Kraftstoff durch die höhere Kfz-Steuer und den in der Regel höheren Anschaffungspreis eines Diesel-Modells aufgefressen. Wer viel auf der Autobahn unterwegs ist, profitiert zusätzlich von der höheren Kraftstoffeffizienz des Dieselmotors – typischerweise verbrauchen Diesel-Pkw 15 bis 25 % weniger als vergleichbare Benziner.
Emissionsnormen und Fahrverbote
Ein entscheidender Nachteil älterer Dieselfahrzeuge sind die Abgasemissionen. Fahrzeuge, die nicht mindestens die Euro-5-Norm erfüllen, sind in zahlreichen deutschen Städten von Fahrverboten betroffen. In Städten wie Stuttgart, Hamburg und Berlin gibt es Zonen, in denen ältere Diesel nicht mehr fahren dürfen. Wer einen gebrauchten Diesel kaufen möchte, sollte daher unbedingt auf die Schadstoffklasse achten – mindestens Euro 6 ist empfehlenswert, um auch langfristig keine Einschränkungen zu erleben.
Diesel im Wandel
Die Zukunft des Diesels ist ungewiss. Während er im Nutzfahrzeugbereich und bei Langstreckenfahrern weiterhin eine wichtige Rolle spielt, verliert er im Pkw-Segment zunehmend an Bedeutung. Viele Hersteller haben angekündigt, die Entwicklung neuer Dieselmotoren einzustellen. Gleichzeitig könnte die Einführung von HVO-Diesel (Hydrotreated Vegetable Oil) aus erneuerbaren Quellen dem Dieselantrieb eine zweite Chance geben. Mehr zu den Steuer- und Abgabenaspekten erfährst du in unserem Ratgeber zu Steuern und Abgaben.
5. Umweltaspekte: CO₂, Feinstaub und die Zukunft
Die Wahl des Kraftstoffs hat nicht nur finanzielle, sondern auch erhebliche ökologische Auswirkungen. Ob Benzin oder Diesel – jeder Liter Kraftstoff, der verbrannt wird, produziert Treibhausgase und Schadstoffe. Doch die Unterschiede zwischen den Kraftstoffarten sind größer, als viele denken.
CO₂-Emissionen im Vergleich
Bei der Verbrennung von einem Liter Diesel werden rund 2,65 kg CO₂ freigesetzt, während es bei einem Liter Benzin etwa 2,37 kg CO₂ sind. Auf den ersten Blick wirkt Diesel also umweltschädlicher. Doch diese Betrachtung greift zu kurz: Da Dieselmotoren effizienter arbeiten und weniger Kraftstoff pro Kilometer verbrauchen, können die CO₂-Emissionen pro gefahrenem Kilometer bei Diesel und Benzin durchaus auf einem ähnlichen Niveau liegen. Entscheidend ist letztlich der tatsächliche Verbrauch des jeweiligen Fahrzeugs.
Feinstaub und Stickoxide
Neben CO₂ sind vor allem Feinstaub (PM) und Stickoxide (NOx) problematisch – und hier schneiden Dieselmotoren traditionell schlechter ab. Moderne Dieselfahrzeuge verfügen über Dieselpartikelfilter (DPF), die den Feinstaubausstoß um bis zu 99 % reduzieren. Bei den Stickoxiden sorgt die SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction) mit AdBlue-Einspritzung für deutlich niedrigere Werte. Der Dieselskandal ab 2015 zeigte jedoch, dass die Laborwerte bei einigen Herstellern deutlich von den realen Emissionen abwichen – ein Vertrauensbruch, dessen Folgen bis heute nachwirken.
Bioethanol und die CO₂-Bilanz
Die Beimischung von Bioethanol zu Benzin (E5 und E10) kann die CO₂-Bilanz verbessern, sofern das Bioethanol nachhaltig produziert wird. Pflanzen nehmen während ihres Wachstums CO₂ aus der Atmosphäre auf, das bei der Verbrennung wieder freigesetzt wird – ein theoretisch geschlossener Kreislauf. In der Praxis muss man jedoch den Energieaufwand für Anbau, Ernte, Transport und Verarbeitung berücksichtigen. Die tatsächliche Treibhausgasminderung durch Bioethanol liegt je nach Rohstoff und Herstellungsverfahren bei 30 bis 70 % gegenüber fossilem Benzin.
Elektromobilität und E-Fuels
Der wachsende Markt für Elektrofahrzeuge verändert die Kraftstofflandschaft grundlegend. Im Jahr 2025 lag der Anteil der Neuzulassungen von vollelektrischen Pkw in Deutschland bei über 20 %. Langfristig wird dies die Nachfrage nach fossilen Kraftstoffen senken. Parallel dazu wird an E-Fuels geforscht – synthetischen Kraftstoffen, die mithilfe von erneuerbarem Strom aus CO₂ und Wasser hergestellt werden. E-Fuels könnten es ermöglichen, Verbrennungsmotoren klimaneutral zu betreiben, befinden sich aber noch in einem frühen Entwicklungsstadium und sind derzeit deutlich teurer als fossile Kraftstoffe.
6. Welcher Kraftstoff spart am meisten Geld?
Die Frage nach dem günstigsten Kraftstoff lässt sich nicht pauschal beantworten – sie hängt von deinem Fahrzeug, deiner Fahrleistung und deinem Fahrprofil ab. Hier findest du eine praxisnahe Orientierung, um die richtige Wahl zu treffen.
Gesamtkostenvergleich: E5, E10 und Diesel
Bei der Bewertung der Kraftstoffkosten solltest du nicht nur den Literpreis betrachten, sondern die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) berücksichtigen. Dazu gehören:
- Kraftstoffkosten pro Jahr: Literpreis × Verbrauch × Fahrleistung
- Kfz-Steuer: Bei Diesel deutlich höher als bei Benzin
- Anschaffungspreis: Dieselmodelle kosten in der Regel 1.500 bis 3.000 EUR mehr als die Benzinvariante
- Wartungskosten: Dieselmotoren haben tendenziell höhere Wartungskosten (z. B. DPF-Regeneration, AdBlue)
- Wertverlust: Gebrauchte Diesel verlieren durch Fahrverbote und Imageverlust schneller an Wert
Empfehlung für Benzinfahrer: E10 nutzen
Wenn dein Fahrzeug E10-kompatibel ist – und das trifft auf die große Mehrheit aller Benziner zu –, solltest du E10 tanken. Der geringe Mehrverbrauch von 1 bis 2 % wird durch den günstigeren Preis von 5 bis 7 Cent pro Liter mehr als ausgeglichen. Es gibt keinen technischen Nachteil bei E10-kompatiblen Fahrzeugen, und die jährliche Ersparnis kann je nach Fahrleistung zwischen 40 und 100 EUR betragen. Super Plus (ROZ 98) ist nur dann sinnvoll, wenn dein Fahrzeughersteller dies ausdrücklich empfiehlt.
Empfehlung für Neuwagenkäufer
Wer vor der Entscheidung Benzin oder Diesel steht, sollte ehrlich seine jährliche Fahrleistung einschätzen. Unter 15.000 km pro Jahr ist ein Benziner fast immer die wirtschaftlichere Wahl. Bei 15.000 bis 20.000 km kommt es auf das konkrete Modell und den Preisunterschied an. Erst ab 20.000 km und mehr rechnet sich ein Diesel in den meisten Fällen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, auch einen Elektro- oder Hybridantrieb in die Überlegungen einzubeziehen – besonders bei Kurzstrecken und im Stadtverkehr.
Tankzeitpunkt und Tankstellenwahl optimieren
Unabhängig vom Kraftstoff kannst du durch cleveres Tankverhalten zusätzlich sparen. Die Spritpreise schwanken im Tagesverlauf erheblich – in der Regel ist es abends zwischen 18 und 20 Uhr am günstigsten. Auch die Wahl der Tankstelle macht einen Unterschied: Freie Tankstellen und Autohöfe sind häufig günstiger als Markentankstellen an Autobahnen. Mehr dazu erfährst du in unserem Ratgeber zu den besten Tankzeiten.
Preise vergleichen mit TankTop
Mit TankTop hast du das perfekte Werkzeug, um die Kraftstoffpreise in deiner Region zu vergleichen. Auf unserer Preisverlauf-Seite kannst du die historische Entwicklung von E5, E10 und Diesel direkt gegenüberstellen. Auf dem Dashboard siehst du aktuelle Preise und Trends auf einen Blick. So findest du immer den besten Zeitpunkt zum Tanken – egal welchen Kraftstoff du nutzt.
